Sa 13.01.18 20:00 Singer/Songwriter

Songwriter-Café #1

Bernhard Schnur / Bellyland / Chevapcici

Geschichten aus dem Leben, erzählt und gesungen von den Schöpfern selbst, dass soll es hier regelmäßig geben in unserem Singer-/Songwriter-Café.

Den Anfang am 13. Jänner 2018 machen:
Berhard Schnur / Bellyland / Chevapcici

BERNHARD SCHNUR:
Ein Mann geht durch die Strassen Wiens. Er sieht die anderen Menschen. Sie gehen ihm auf die Nerven. Sie sind hektisch und hängen an elektronischen Unterhaltungsgeräten. Der Mann aber sucht jemanden, der so fühlt wie er. Er findet diesen Jemand: in den Spiegelungen auf den Scheiben der geparkten Autos. 

Das besingt Bernhard Schnur in seinem Lied „Closer“ (von der jüngsten LP/CD „Yol“.) Und er hat schon recht: Es gibt keinen wie ihn. Er ist ein Veteran, der die ewigen Werte hochhält – Melodie, offene Gitarrenakkorde, die Beatles -, und er ist ein Verblüffung auslösender Bühnenentertainer, der kreischen kann wie ein Vogel und röhren wie ein Sumpfmonster. In den 90er-Jahren war er Komponist und Bandleader der Underground-Popper Snakkerdu Densk, und im neuen Jahrtausend hat er seine musikalische Sprache auf bislang drei Platten verfeinert. Man erkennt einen Schnur-Song, wenn man ihn hört: an der Stimme, an der Art, wie sich deren ohrwurmverdächtige Gesangslinien zwischen die Noten der stets heftig schwingenden Gitarrensaiten schmiegen. 

Solo mit Gitarre – so tritt er meistens auf und sprengt dabei mühelos die Grenzen des Songwriter-Genres. Weil er nicht zupft, sondern schlägt, weil er seine Hüften zucken lässt, weil er lustig ist und zugleich fast heilig in seiner ernsten Hingabe an das Format Popsong. Sofern man den nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Italienisch, mit Fantasieworten oder mit slawischer Färbung singen kann. Ein Schuss McCartney, ein Schuss Helge Schneider, zwei Schüsse Bernhard Schnur. Gelegentlich hat er auch eine Band, die seinen Liedern die würdige Weite des Cinemascope verleiht. 

Wird er ein geliebter Geheimtipp bleiben? Wird er, wie er es verdient hätte, sich ein von Bäumen umgebenes Anwesen in Südengland kaufen können? Das wird sich weisen. Inzwischen steht die Wahrheit über Bernhard Schnur in den Autofensterscheiben: Es gibt keinen wie ihn.

https://www.facebook.com/BernhardSchnur/

BELLYLAND:
Johanna Breiteneder und Elvis Pavic bilden das musikalische Duo Bellyland. Innerhalb von fünf Monaten haben die beiden ein abendfüllendes Programm erarbeitet. Die Songs stammen großteils aus eigener Feder und versprühen vor allem eines – viel Gefühl und Leichtigkeit. Die Instrumentierung ist mit Gitarren, Cajon und anderen Percussioninstrumenten sehr reduziert. Im Vordergrund stehen die tragenden Stimmen von Johanna und Elvis, sehr authentisch bedienen sie sich in einigen Songs ihrer Muttersprache, dem oberösterreichischen Dialekt.

Bellyland leitet sich von „Belly landing“ ab. Ein Begriff aus der Luftfahrt, der die Landung eines Flugzeuges ohne Fahrwerk bezeichnet. Einen Bauchfleck werden Bellyland mit ihrer Musik sicher nicht machen. Überzeugen kann man sich schon demnächst.

https://www.facebook.com/bellyland/

CHEVAPCICI:
Chevapcici singt über das Internet und liest auch gerne daraus vor.
Kostproben daraus findet ihr auf seinem youtube-Kanal: 

https://youtu.be/dbFPN9t5l1s

https://www.facebook.com/chevapcici/



EINTRITT FREI (freiwillige Spende)

Café
Eintritt frei - freiwillige Spende
Sa  13.1.
Songwriter-Café #1
Sa 13.01.18 20:00 Singer/Songwriter

Songwriter-Café #1

Bernhard Schnur / Bellyland / Chevapcici

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Songwriter-Café #1

Geschichten aus dem Leben, erzählt und gesungen von den Schöpfern selbst, dass soll es hier regelmäßig geben in unserem Singer-/Songwriter-Café.

Den Anfang am 13. Jänner 2018 machen:
Berhard Schnur / Bellyland / Chevapcici

BERNHARD SCHNUR:
Ein Mann geht durch die Strassen Wiens. Er sieht die anderen Menschen. Sie gehen ihm auf die Nerven. Sie sind hektisch und hängen an elektronischen Unterhaltungsgeräten. Der Mann aber sucht jemanden, der so fühlt wie er. Er findet diesen Jemand: in den Spiegelungen auf den Scheiben der geparkten Autos. 

Das besingt Bernhard Schnur in seinem Lied „Closer“ (von der jüngsten LP/CD „Yol“.) Und er hat schon recht: Es gibt keinen wie ihn. Er ist ein Veteran, der die ewigen Werte hochhält – Melodie, offene Gitarrenakkorde, die Beatles -, und er ist ein Verblüffung auslösender Bühnenentertainer, der kreischen kann wie ein Vogel und röhren wie ein Sumpfmonster. In den 90er-Jahren war er Komponist und Bandleader der Underground-Popper Snakkerdu Densk, und im neuen Jahrtausend hat er seine musikalische Sprache auf bislang drei Platten verfeinert. Man erkennt einen Schnur-Song, wenn man ihn hört: an der Stimme, an der Art, wie sich deren ohrwurmverdächtige Gesangslinien zwischen die Noten der stets heftig schwingenden Gitarrensaiten schmiegen. 

Solo mit Gitarre – so tritt er meistens auf und sprengt dabei mühelos die Grenzen des Songwriter-Genres. Weil er nicht zupft, sondern schlägt, weil er seine Hüften zucken lässt, weil er lustig ist und zugleich fast heilig in seiner ernsten Hingabe an das Format Popsong. Sofern man den nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Italienisch, mit Fantasieworten oder mit slawischer Färbung singen kann. Ein Schuss McCartney, ein Schuss Helge Schneider, zwei Schüsse Bernhard Schnur. Gelegentlich hat er auch eine Band, die seinen Liedern die würdige Weite des Cinemascope verleiht. 

Wird er ein geliebter Geheimtipp bleiben? Wird er, wie er es verdient hätte, sich ein von Bäumen umgebenes Anwesen in Südengland kaufen können? Das wird sich weisen. Inzwischen steht die Wahrheit über Bernhard Schnur in den Autofensterscheiben: Es gibt keinen wie ihn.

https://www.facebook.com/BernhardSchnur/

BELLYLAND:
Johanna Breiteneder und Elvis Pavic bilden das musikalische Duo Bellyland. Innerhalb von fünf Monaten haben die beiden ein abendfüllendes Programm erarbeitet. Die Songs stammen großteils aus eigener Feder und versprühen vor allem eines – viel Gefühl und Leichtigkeit. Die Instrumentierung ist mit Gitarren, Cajon und anderen Percussioninstrumenten sehr reduziert. Im Vordergrund stehen die tragenden Stimmen von Johanna und Elvis, sehr authentisch bedienen sie sich in einigen Songs ihrer Muttersprache, dem oberösterreichischen Dialekt.

Bellyland leitet sich von „Belly landing“ ab. Ein Begriff aus der Luftfahrt, der die Landung eines Flugzeuges ohne Fahrwerk bezeichnet. Einen Bauchfleck werden Bellyland mit ihrer Musik sicher nicht machen. Überzeugen kann man sich schon demnächst.

https://www.facebook.com/bellyland/

CHEVAPCICI:
Chevapcici singt über das Internet und liest auch gerne daraus vor.
Kostproben daraus findet ihr auf seinem youtube-Kanal: 

https://youtu.be/dbFPN9t5l1s

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