Sa 10.03.18 20:00 Musik

Alfons Hasenknopf & Band

Hand in Hand

„Hand in Hand“ – Geradlinig, bayerisch, authentisch – Mundart mit Bauchgefühl „Hand in Hand“ - Eine Botschaft die aktueller nicht sein könnte – Alfons Hasenknopf singt was vielen auf der Seele brennt: „Es gibt nur oan Gott auf dera Welt, jeds Volk gibt eam an andern Nam.“ Seine neue CD ist brisanter denn je – und so authentisch wie eben nur der Hasenknopf ist. Bairisch, stimmgewaltig und mit viel Bauchgefühl. Im neuen Album wird der Vollblutmusiker konkret, spricht an was viele denken. „Musik bringt die Menschen zusammen, fernab von Religion, Sprache, Herkunft und Politik - Musik ist die Sprache die alle zusammenbringt“, so Alfons Hasenknopf zur Idee, die hinter den zwölf neuen Titeln steckt. „Es geht um Zusammenhalt, um Freundschaft fürs Leben und um das was glücklich macht.“ Hasenknopf schafft verbindende Elemente und vereint die Menschen mit all ihren Eigenheiten – bei seinen Konzerten sind alle gleich „egal ob schwarz, braun oder weiß“. Zwölf berührende Stücke von Leben, Liebe, Freude, Friede, Tod und Traurigkeit – und ganz zum Schluss ein Friedensjodler, tief aus dem Inneren, kraftvoll und klar, schnörkellos und doch so facettenreich - ein Jodler wie in nur Hasenknopf beherrscht. Die neue CD verspricht Mundart vom Feinsten mit völkerverbindenden Elementen und überschäumender Lebensfreude – authentisch und unverschnörkelt. Zusammen mit Steffi Rösch am Keyboard und Michael Leitinger an den Drums nimmt Alfons Hasenknopf sein Publikum mit auf eine musikalische Reise. Brillant und ungeniert, erfrischend natürlich und mit bayerischen Texten, die sooft den Nagel auf den Kopf treffen. Auf guad Boarisch: „wos fias Gmiat“. Denn alles was Hasenknopf bewegt packt er in seine Lieder – kritisch, witzig, hintersinnig – und mit ganz vui Gfui!

Großer Saal
Vorverkauf: € 16,00 erm. € 14,00 // Abendkassa: € 18,00 erm. € 16,00
Alfons Hasenknopf & Band
Alfons Hasenknopf & Band
Alfons Hasenknopf & Band

"Stubenmusi, damit bin ich aufgewachsen: Mein Vater spielte Zitter, meine Geschwister, sechs an der Zahl, spielten Hackbrett, Akkordeon, Gitarre, etc. und ich durfte dazu Singen und Jodeln. Der Königsjodler von Franzl Lang hatte mich damals sehr geprägt.
In meinem 7 Lebensjahr kam ich ins Münchner Platzl und durfte dort neben Franzl Lang auch Ludwig Schmidt Wildy, Bene Ostler und seine Werdenfelser Musikanten kennen lernen. Von dort aus ging es auf Tour durch Norwegen / Schweden... Mit meinem Stimmbruch kam der Umbruch, Jazz, Rock, Funk, Soul.
Ebenso machte ich in München eine Gesangsausbildung und arbeitete dann als Studiosänger, Sänger in Bandprojekten, neben meinem erlernten Beruf des Heizungsbauers.
1998 ging ich dann als Sänger in die Selbständigkeit. 2005 kam ich zurück zu meinen Wurzeln und schrieb mein Leben auf Bayrisch in Form von Liedern auf einer Berghütte. Die Hoamkemma CD entstand. Mit dieser ging ich solo auf Tour und sammelte tiefe, schöne Erfahrungen.
Nach großem regionalem Erfolg erfüllte ich mir einen Herzenswunsch und gründete mit meiner Frau Monika 2007 den Verein Suibamoond, für missbrauchte und misshandelte Kinder und Jugendliche, der seither fester Bestandteil für Prävention und Therapieunterstützung etc. in unserer Region geworden ist. Zeitgleich die Gründung der gleichnamigen Band Suibamoond, mit der wir durch Konzerte das finanzielle Fundament für den Verein und dessen Arbeit schaffen konnten. Heute lebe ich auf einem Hof nähe Marktl am Inn mit unseren Pferden, gehe meinem Glück nach, in Bayern geboren zu sein, gebe Jodelworkshops, unterrichte Gesang, komponiere, besitze ein kleines, aber feines Studio und steh für mein Leben gerne mit unseren bayrischen Liedern auf der Bühne. Wenn Bayern dich mal hat, dann bist mit Bayern oans."

Sa  10.3.
Alfons Hasenknopf & Band

Alfons Hasenknopf - ein Mann, der nicht nur mit Musik aufgewachsen ist, sondern sie auch lebt!  Am Samstag, den 10. März 2018 gastiert er mit seiner Band in der Spinnerei in Traun. Unsere Redaktion konnte mit dem Künstler reden.

 

Herr Hasenknopf, Sie sagten mal „As Jodeln b´freit die Seele“. Wird bei Ihrem Auftritt auf der Bühne auch gejodelt?

Antwort: Das gehört bei uns freilich dazu, nur leider ist es so, dass durch Loriots „dödldidödl“ das Jodeln eher verpönt wurde.  Das zu ändern liegt mir am Herzen - das richtige Jodeln, mit Seele und Tiefe das ist „richtig machtig „

 

Sie stammen aus einer musikalischen Familie, waren ein gefeierter Kinderstar. Eine schöne, prägende Zeit?

Antwort: Ja, ich war mit 8 Jahren schon auf Tour, das war klasse.  Bis mich der Stimmbruch eingebremst hat, danach war ich nur noch damit beschäftigt, viele neue Stielrichtungen in der Musik auszuprobieren. Diese gewonnenen Einflüsse spielen heute noch eine große Rolle.

 

Dann passierte etwas, was Ihr Leben veränderte – Sie wurden krank.

Antwort: Mit 47 hatte ich einen Schlaganfall, heute kann ich damit gut umgehen, weil ich es geschafft hab, wieder auf der Bühne zu stehen. Das war lange nicht klar, ob dies wieder ginge. Mit Abstand und dem Geschehenen hinter mir, kann ich daraus sogar einen Sinn sehen. Das Leben um die vermeintlich wichtigen Dinge, weichen anderen Werten und mit diesem Gedanken geh ich heute auf die Bühne. Das gibt eine völlig andere Kraft.  Und Musik ist eine meiner Kraftquellen. Das ist geben und nehmen, es kommt bei unseren Konzerten so viel von unserem Musizieren zurück, dass mich allein dieser Gedanke schon angetrieben hat zu kämpfen.

 

Was regte Sie an wieder Musik zu machen und Lieder auf bayrisch zu schreiben?

Antwort: Das Leben, die Freuden, die Höhen und Tiefen. Das inspiriert mich Lieder zu schreiben in denen jeder einen Spiegel findet. Das gelingt mir in meiner Muttersprache am besten, auch wenn bayrische Musik in den Medien leider immer weniger Platz findet, möchten wir diesen kulturellen Genuss - und das ist es „bayrisch“ zu singen - und die kulturelle Verantwortung nicht missen lassen.

 

Ihre aktuelle CD „Hand in Hand“ stellten sie 2017 im Circus Krone vor. Was erwartet die Besucher bei Ihrem Konzert in Traun?

Antwort: Eine Vielfalt an musikalischen, emotionalen und körperlichen Reizen ;-). Mia san erdig-verschmitzt, seicht und tiefgründig und haben jede Menge Spass mit unserem staunenden Publikum. Mia ham ein cooles Soundspektrum und es ist spannend zum Zuschauen und Hören. So die Aussagen von unseren Fans oder denen, die bereits ein Konzert besucht haben.

 

Gibt es Projekte, wo wir sie jodelnd erleben können? Etwa bei einen Ihrer beliebten Jodelkurse?

Antwort: Meine Jodelkurse sind mir eine große Freude, weil -  wie oben schon beschrieben der Ruf des Jodelns -  immer mehr Menschen diesen urtümlichen Ausdruck der Kraft wieder lernen möchten. Auch Firmen melden sich immer mehr, weil das miteinander „Tonen“ (Jodeln) fordert, sich zu öffnen, obgleich in der heutigen stressvollen Zeit das untereinander immer schwerer wird. Viele Kollegen sind sich nicht grün, das ist dem Leistungsdruck geschuldet und da passiert beim Jodeln viel Freudiges miteinander und das wiederum wirkt sich enorm auf das Klima in der Firma aus.

 

Herr Hasenknopf, danke für das Gespräch.

 

Sa 10.03.18 20:00 Musik

Alfons Hasenknopf & Band

Hand in Hand

Sa  10.3.
Alfons Hasenknopf & Band

„Hand in Hand“ – Geradlinig, bayerisch, authentisch – Mundart mit Bauchgefühl „Hand in Hand“ - Eine Botschaft die aktueller nicht sein könnte – Alfons Hasenknopf singt was vielen auf der Seele brennt: „Es gibt nur oan Gott auf dera Welt, jeds Volk gibt eam an andern Nam.“ Seine neue CD ist brisanter denn je – und so authentisch wie eben nur der Hasenknopf ist. Bairisch, stimmgewaltig und mit viel Bauchgefühl. Im neuen Album wird der Vollblutmusiker konkret, spricht an was viele denken. „Musik bringt die Menschen zusammen, fernab von Religion, Sprache, Herkunft und Politik - Musik ist die Sprache die alle zusammenbringt“, so Alfons Hasenknopf zur Idee, die hinter den zwölf neuen Titeln steckt. „Es geht um Zusammenhalt, um Freundschaft fürs Leben und um das was glücklich macht.“ Hasenknopf schafft verbindende Elemente und vereint die Menschen mit all ihren Eigenheiten – bei seinen Konzerten sind alle gleich „egal ob schwarz, braun oder weiß“. Zwölf berührende Stücke von Leben, Liebe, Freude, Friede, Tod und Traurigkeit – und ganz zum Schluss ein Friedensjodler, tief aus dem Inneren, kraftvoll und klar, schnörkellos und doch so facettenreich - ein Jodler wie in nur Hasenknopf beherrscht. Die neue CD verspricht Mundart vom Feinsten mit völkerverbindenden Elementen und überschäumender Lebensfreude – authentisch und unverschnörkelt. Zusammen mit Steffi Rösch am Keyboard und Michael Leitinger an den Drums nimmt Alfons Hasenknopf sein Publikum mit auf eine musikalische Reise. Brillant und ungeniert, erfrischend natürlich und mit bayerischen Texten, die sooft den Nagel auf den Kopf treffen. Auf guad Boarisch: „wos fias Gmiat“. Denn alles was Hasenknopf bewegt packt er in seine Lieder – kritisch, witzig, hintersinnig – und mit ganz vui Gfui!

Großer Saal
Vorverkauf: € 16,00 erm. € 14,00 // Abendkassa: € 18,00 erm. € 16,00

Alfons Hasenknopf - ein Mann, der nicht nur mit Musik aufgewachsen ist, sondern sie auch lebt!  Am Samstag, den 10. März 2018 gastiert er mit seiner Band in der Spinnerei in Traun. Unsere Redaktion konnte mit dem Künstler reden.

 

Herr Hasenknopf, Sie sagten mal „As Jodeln b´freit die Seele“. Wird bei Ihrem Auftritt auf der Bühne auch gejodelt?

Antwort: Das gehört bei uns freilich dazu, nur leider ist es so, dass durch Loriots „dödldidödl“ das Jodeln eher verpönt wurde.  Das zu ändern liegt mir am Herzen - das richtige Jodeln, mit Seele und Tiefe das ist „richtig machtig „

 

Sie stammen aus einer musikalischen Familie, waren ein gefeierter Kinderstar. Eine schöne, prägende Zeit?

Antwort: Ja, ich war mit 8 Jahren schon auf Tour, das war klasse.  Bis mich der Stimmbruch eingebremst hat, danach war ich nur noch damit beschäftigt, viele neue Stielrichtungen in der Musik auszuprobieren. Diese gewonnenen Einflüsse spielen heute noch eine große Rolle.

 

Dann passierte etwas, was Ihr Leben veränderte – Sie wurden krank.

Antwort: Mit 47 hatte ich einen Schlaganfall, heute kann ich damit gut umgehen, weil ich es geschafft hab, wieder auf der Bühne zu stehen. Das war lange nicht klar, ob dies wieder ginge. Mit Abstand und dem Geschehenen hinter mir, kann ich daraus sogar einen Sinn sehen. Das Leben um die vermeintlich wichtigen Dinge, weichen anderen Werten und mit diesem Gedanken geh ich heute auf die Bühne. Das gibt eine völlig andere Kraft.  Und Musik ist eine meiner Kraftquellen. Das ist geben und nehmen, es kommt bei unseren Konzerten so viel von unserem Musizieren zurück, dass mich allein dieser Gedanke schon angetrieben hat zu kämpfen.

 

Was regte Sie an wieder Musik zu machen und Lieder auf bayrisch zu schreiben?

Antwort: Das Leben, die Freuden, die Höhen und Tiefen. Das inspiriert mich Lieder zu schreiben in denen jeder einen Spiegel findet. Das gelingt mir in meiner Muttersprache am besten, auch wenn bayrische Musik in den Medien leider immer weniger Platz findet, möchten wir diesen kulturellen Genuss - und das ist es „bayrisch“ zu singen - und die kulturelle Verantwortung nicht missen lassen.

 

Ihre aktuelle CD „Hand in Hand“ stellten sie 2017 im Circus Krone vor. Was erwartet die Besucher bei Ihrem Konzert in Traun?

Antwort: Eine Vielfalt an musikalischen, emotionalen und körperlichen Reizen ;-). Mia san erdig-verschmitzt, seicht und tiefgründig und haben jede Menge Spass mit unserem staunenden Publikum. Mia ham ein cooles Soundspektrum und es ist spannend zum Zuschauen und Hören. So die Aussagen von unseren Fans oder denen, die bereits ein Konzert besucht haben.

 

Gibt es Projekte, wo wir sie jodelnd erleben können? Etwa bei einen Ihrer beliebten Jodelkurse?

Antwort: Meine Jodelkurse sind mir eine große Freude, weil -  wie oben schon beschrieben der Ruf des Jodelns -  immer mehr Menschen diesen urtümlichen Ausdruck der Kraft wieder lernen möchten. Auch Firmen melden sich immer mehr, weil das miteinander „Tonen“ (Jodeln) fordert, sich zu öffnen, obgleich in der heutigen stressvollen Zeit das untereinander immer schwerer wird. Viele Kollegen sind sich nicht grün, das ist dem Leistungsdruck geschuldet und da passiert beim Jodeln viel Freudiges miteinander und das wiederum wirkt sich enorm auf das Klima in der Firma aus.

 

Herr Hasenknopf, danke für das Gespräch.

 

Alfons Hasenknopf & Band
Alfons Hasenknopf & Band
Alfons Hasenknopf & Band

"Stubenmusi, damit bin ich aufgewachsen: Mein Vater spielte Zitter, meine Geschwister, sechs an der Zahl, spielten Hackbrett, Akkordeon, Gitarre, etc. und ich durfte dazu Singen und Jodeln. Der Königsjodler von Franzl Lang hatte mich damals sehr geprägt.
In meinem 7 Lebensjahr kam ich ins Münchner Platzl und durfte dort neben Franzl Lang auch Ludwig Schmidt Wildy, Bene Ostler und seine Werdenfelser Musikanten kennen lernen. Von dort aus ging es auf Tour durch Norwegen / Schweden... Mit meinem Stimmbruch kam der Umbruch, Jazz, Rock, Funk, Soul.
Ebenso machte ich in München eine Gesangsausbildung und arbeitete dann als Studiosänger, Sänger in Bandprojekten, neben meinem erlernten Beruf des Heizungsbauers.
1998 ging ich dann als Sänger in die Selbständigkeit. 2005 kam ich zurück zu meinen Wurzeln und schrieb mein Leben auf Bayrisch in Form von Liedern auf einer Berghütte. Die Hoamkemma CD entstand. Mit dieser ging ich solo auf Tour und sammelte tiefe, schöne Erfahrungen.
Nach großem regionalem Erfolg erfüllte ich mir einen Herzenswunsch und gründete mit meiner Frau Monika 2007 den Verein Suibamoond, für missbrauchte und misshandelte Kinder und Jugendliche, der seither fester Bestandteil für Prävention und Therapieunterstützung etc. in unserer Region geworden ist. Zeitgleich die Gründung der gleichnamigen Band Suibamoond, mit der wir durch Konzerte das finanzielle Fundament für den Verein und dessen Arbeit schaffen konnten. Heute lebe ich auf einem Hof nähe Marktl am Inn mit unseren Pferden, gehe meinem Glück nach, in Bayern geboren zu sein, gebe Jodelworkshops, unterrichte Gesang, komponiere, besitze ein kleines, aber feines Studio und steh für mein Leben gerne mit unseren bayrischen Liedern auf der Bühne. Wenn Bayern dich mal hat, dann bist mit Bayern oans."

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